Am 15. Oktober 2026 hat Google Änderungen an seinen KI-Suchergebnissen angekündigt. Dazu gehören Links direkt im Antworttext und auffälligere Verweise auf weiterführende Inhalte. Einige Neuerungen werden eingeführt, andere zunächst getestet.

Was sich bei den Links verändert

Die angekündigten Änderungen im Überblick
NeuerungWas Google angekündigt hat
Links im AntworttextMehr direkt verlinkte Wörter und Textstellen; Quellen sollen häufiger weiter oben erscheinen.
Hervorgehobene ZielseitenEin geplanter Test zeigt ein oder zwei offizielle Websites für konkrete Aufgaben in einem eigenen Bereich am Anfang der Antwort und erklärt ihren Nutzen.
Aktuelle ArtikelAuffällige Artikelkarussells werden auf weitere Regionen und Sprachen ausgeweitet.
Weiterführende BeiträgeLinks am Ende bestimmter Antworten erhalten unter anderem Vorschaubilder.
Video-UrheberGoogle testet anklickbare Urheber- und Herausgebernamen. Diese führen zunächst zu Google-Suchprofilen.

Ein einheitlicher Termin für die Verfügbarkeit sämtlicher Änderungen in Deutschland wird nicht genannt. Die neuen Darstellungen müssen daher noch nicht bei jeder Suche erscheinen. Quelle: Google-Ankündigung

Was das für Unternehmenswebsites bedeutet

Aus unserer Sicht richtet sich der Blick damit stärker auf eine praktische Frage: Welche Seite hilft einem Interessenten nach dem Klick tatsächlich weiter?

Ein Handwerksbetrieb könnte auf einer passenden Leistungsseite erklären, welche Arbeiten er übernimmt, wie eine Besichtigung abläuft und welche Angaben für ein Angebot benötigt werden. Ein Beratungsunternehmen kann zeigen, welche Ergebnisse Kunden erhalten und wie die Zusammenarbeit beginnt.

Unsere Empfehlung: Prüfen Sie bei Ihren wichtigsten Seiten, ob Besucher dort ihr konkretes Anliegen klären können. Eine allgemeine Unternehmensbeschreibung reicht dafür häufig nicht aus.

Unser Seitencheck für Unternehmen
Frage beim SeitencheckSinnvolle Verbesserung
Ist sofort verständlich, für wen das Angebot geeignet ist?Zielgruppe, Leistung und gegebenenfalls Einzugsgebiet klar benennen.
Werden typische Fragen vor einer Anfrage beantwortet?Ablauf, Voraussetzungen und relevante Kostenfaktoren erläutern.
Sind Aussagen nachvollziehbar?Eigene Beispiele, fachliche Erläuterungen und überprüfbare Angaben ergänzen.
Ist der nächste Schritt einfach?Kontaktmöglichkeit oder Terminvereinbarung passend zum Inhalt anbieten.

Diese Maßnahmen sind unsere redaktionellen Empfehlungen. Sie sind keine von Google zugesagte Voraussetzung für eine Platzierung in den neuen Linkbereichen.

Braucht es dafür eine spezielle KI-Optimierung?

Google nennt für AI Overviews und AI Mode weiterhin die bekannten SEO-Grundlagen. Eine Seite muss indexiert sein und für eine Darstellung mit einem Suchergebnis-Snippet infrage kommen. Besondere KI-Dateien oder ein zusätzliches spezielles Schema-Markup sind nicht erforderlich.

Google empfiehlt unter anderem zugängliche Inhalte, sinnvolle interne Links und eine gute Nutzererfahrung. Auch bei erfüllten Voraussetzungen besteht keine Garantie, als Quelle ausgewählt zu werden. Quelle: Google Search Central

Für die inhaltliche Arbeit lohnt sich ergänzend unser Beitrag zu Googles Hinweisen auf hilfreiche Hauptinhalte. Dort erläutern wir, wie Unternehmen Informationen mit eigenem Wissen und konkreten Entscheidungshilfen verbessern können.

Die Einordnung von Think Possible

Wir sehen die Ankündigung als Anlass, die wichtigsten Zielseiten gezielt zu prüfen. Eine auffällige Verlinkung kann den Weg zur Website erleichtern. Ob daraus ein wertvoller Kontakt entsteht, hängt auch davon ab, was Besucher dort vorfinden.

Unser Vorschlag: Beginnen Sie mit drei häufigen Kundenfragen. Ordnen Sie jeder Frage die passende vorhandene Seite zu und prüfen Sie, welche Informationen noch fehlen. So entsteht eine konkrete Verbesserungsaufgabe für Ihre Website.

Mit unserer SEO- und GEO-Beratung unterstützen wir Unternehmen dabei, relevante Inhalte, technische Grundlagen und interne Verlinkung aufeinander abzustimmen.

Quellen & weiterführende Informationen

ÜBER DEN AUTOR

Carsten Jutzi berät Unternehmen zu SEO, GEO und ChatGPT Ads. Der Chemieingenieur und Unternehmer baute restaurant-kritik.de aus und verkaufte das Portal 2014 an Yelp. Außerdem baute er Pinkmelon.de mit auf, die damals größte unabhängige Test-Community für Kosmetikprodukte in Deutschland. Die Plattform besteht weiterhin, gehört heute aber nicht mehr zu seinem Tagesgeschäft. Ihr laufender Betrieb bietet weiterhin praktische Einblicke in Inhalte, Nutzerverhalten und Sichtbarkeit.

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